Herzlichen Glückwunsch: 15 Leiterinnen und stellvertretende Leiterinnen von Kitas absolvieren Qualifizierungskurs der kvhs


15 Teilnehmerinnen, alle entweder Leiterinnen oder stellvertretende Leiterinnen einer Kindertagesstätte, haben den Kurs, den es in dieser Form überhaupt erst zum zweiten Mal gibt, erfolgreich absolviert. Auch aus benachbarten Landkreisen und aus der Stadt Landau waren Teilnehmerinnen dabei.

Kindertagesstätten im Wandel

Der für das Jugendamt zuständige Erste Kreisbeigeordnete Georg Kern hat den Absolventinnen bei einer kleinen Feierstunde ihre Zertifikate übergeben. Er betonte: „In der Kinder- und Jugendarbeit ist nichts so beständig wie der Wandel. Das Fachpersonal und die Leitungskräfte in den Kitas sind zurzeit durch vielfältige Ansprüche außergewöhnlich stark gefordert. Sie haben zusätzlich an dieser Qualifizierungsmaßnahme teilgenommen und zeigen damit auch Ihre Aufgeschlossenheit. Mit der Übergabe der Zertifikate verbinde ich daher besondere Anerkennung für Ihre Leistungen und meinen herzlichen Dank.“ Er wünschte den Absolventinnen, gerade in Zeiten, in denen sich viele Menschen dünnhäutig, teils aggressiv zeigten, dass sie sich als Kita-Leiterin stets in einem respektvollen Umfeld bewegen und dieses mitprägen können, um das Miteinander und den Dialog zu stärken.

Damit die Qualität im Kurs und in der Kita stimmt
Monika Kukyte, Leiterin der Kreisvolkshochschule, überbrachte ebenfalls Glückwünsche und freute sich, „dass eine so große Nachfrage nach diesem Qualifizierungskurs besteht“. Die beiden Referentinnen und der Referent des Kurses bildeten ein starkes Team, das immer wieder neue Erkenntnisse in den Unterricht einfließen lasse und damit hohe Qualitätsstandards sichere. Katharina Grünewalt, Kerstin Mattison-Weber und Claus Eisenstein haben jeweils die Module geleitet.

In sieben Lerneinheiten, sogenannten Modulen, haben sich die Teilnehmerinnen an 15 Tagen im vergangenen Jahr weitergebildet. Das Hauptaugenmerk der Reihe lag auf Organisationskompetenz, wirtschaftlichem und konzeptionellem Denken und der Fähigkeit, sich als Führungskraft immer wieder zu reflektieren. Personalführung, die Zusammenarbeit mit Eltern oder die Kooperation mit dem Träger standen ebenfalls auf der Agenda.

Sich selbst hinterfragen können
„Unabhängig davon, wie lange sie selbst schon in Leitungsfunktion sind, haben die Teilnehmerinnen den Kurs genutzt, um sich selbst, ihre Einrichtungen und die dortigen Strukturen zu reflektieren“, sagte Grünewalt bei der Zertifikatsübergabe. Sie lobte ausdrücklich, dass mit dieser Qualifizierungsreihe ein Rahmen für systematische Reflexion geschaffen werde und hob die große fachliche Expertise der Teilnehmerinnen des Kurses hervor, die untereinander ein starkes Netzwerk geknüpft hätten. 

Auf dem richtigen Weg.